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Die Wunderfabrik – Keiner darf es wissen!

DETAILS
Titel: Die Wunderfabrik –  Keiner darf es wissen!
Autor: Stefanie Gerstenberger
Verlag: FISCHER Kinder- und Jugendbuch
ISBN: 978-3737341905
Erscheinungsdatum: 26.02.2020
Seitenzahl: 352

Leseprobe

 

Meet The Author

"Stefanie Gerstenberger, 1965 in Osnabrück geboren, studierte Deutsch und Sport. Sie wechselte ins Hotelfach, lebte und arbeitete u. a. auf Elba und Sizilien. Nach einigen Jahren als Requisiteurin für Film und Fernsehen begann sie selbst zu schreiben. Ihr erster Roman «Das Limonenhaus» wurde von der Presse hoch gelobt und auf Anhieb ein Bestseller, gefolgt von »Magdalenas Garten«, »Oleanderregen«, »Orangenmond«, »Das Sternenboot« und »Piniensommer«. Die Autorin wurde mit dem DELIA-Literaturpreis ausgezeichnet und lebt mit ihrer Familie in Köln. "

Drei Geschwister, ein magisches Geheimnis und ein unheimlicher Gegenspieler – aus diesen Zutaten mischt Stefanie Gerstenberger ihr erstes Kinderbuch für alle, die spannende Abenteuer lieben.

Fernab vom coolen London verbringen die zwölfjährige Winnie, ihre große Schwester Cecilia und ihr kleiner Bruder Henry ihre Sommerferien bei den Großeltern in einem Kaff am Ende der Welt – so fühlt es sich wenigstens an. Noch dazu ohne Internet (»Haben wir hier nicht!«) oder Ausflüge ins Dorf (»Viel zu gefährlich!«). Stattdessen »dürfen« die Geschwister in einer düsteren Fabrik unter der Aufsicht äußerst sonderbarer Hausangestellter Lakritzbrocken herstellen – grässlich! Da experimentiert Winnie nur zum Spaß mit einer neuen Zutat herum – und löst damit einen Sturm unglaublicher Ereignisse aus. Hat Winnie etwa das magische Talent ihres Großvaters geerbt? Doch von diesem Geheimnis darf niemand erfahren …

Alle Bände der Serie »Die Wunderfabrik«:
Band 1: Keiner darf es wissen!
Band 2: Nehmt euch in Acht! (erscheint im Herbst 2020)
Band 3: Jetzt erst recht! (erscheint im Frühjahr 2021)

 

 

Die Wunderfabrik – Teil 1 – Niemand darf es wissen!

Die Geschichte hinter der Geschichte

Als Kind las ich alle meine Lieblingsbücher mehrmals – ich versank völlig in den Geschichten und konnte nachher nicht mehr unterscheiden, ob ich selber dabei gewesen war oder nur davon gelesen hatte. Am liebsten mochte ich Bücher, in denen Ameisen Abenteuer erlebten und dabei auch noch redeten, in denen gläserne Aufzüge durch Dächer brachen und in der Luft stehen blieben, oder solche, in denen kleine Männer unter Betten wohnten und in Streichholzschachteln schliefen. Und das Verrückte: Ich wusste, dass es nur Geschichten waren, und glaubte gleichzeitig, dass sie wahr wären.

Ungefähr vierzig Jahre später fragte mich der Fischer Verlag, ob ich nicht ein Buch für zehn- bis zwölfjährige Kindern schreiben wolle. Ich war mir nicht sicher, ob ich das überhaupt konnte. Wie dachten Kinder in diesem Alter eigentlich, was beschäftigte sie, welche Worte benutzten sie, und welche nicht? Meine eigenen Kinder waren schon größer, und ich war mir nicht sicher, ob ich mich noch richtig erinnerte … Was hatte ich in diesem Alter gemacht?

Da kam mir die Sache mit Cardiff wieder in den Sinn. Als ich mit elf im Schwimmverein war, war der ganze Verein in die Hauptstadt von Wales gefahren, nur ich hatte nicht mitfahren dürfen. Ich weiß bis heute nicht, warum meine Eltern mir das verboten haben. Nun wollte ich, dass die Geschichte unbedingt dort spielt, dann würde ich endlich nach Wales reisen, um mir alles mal anzuschauen. Und nach London! Und ans Meer würde ich auch kommen, Wales ist ja von drei Seiten von Wasser umschlossen.

Außerdem sollte es in meiner Geschichte um Süßigkeiten gehen, (der Einfall mit der Lakritze kam später), und die Hauptfigur sollte mindesten zwei Geschwister haben, weil ich auch so viele davon habe. Und jedem Menschen, der im Buch vorkam, wollte eine kleine verrückte Eigenschaft andichten.

Es sollte zum Beispiel eine Großmutter geben, die alles immer zu Brei kochte und fleischfressende Pflanzen züchtete (die Pflanzen sind dann aber irgendwie wieder in Vergessenheit geraten und haben es nicht bis ins Buch geschafft, die Armen!).

In London probierte ich den berühmten Porridge, den Henry so mag … (auf den Fotos unten kann man sehen, wie er mir geschmeckt hat), und in Wales bekam ich es sehr schnell mit sehr vielen Schafen zu tun. An der Küste fand ich ein schönes Plätzchen, und dabei kam mir die Idee: Warum die Wunderfabrik nicht einfach unter einer Düne verstecken und Strandhafer drüber wachsen lassen? J

Ich hatte viel Spaß und die besten Sachen im Buch wären mir nie eingefallen, wenn sie mir auf meiner London / Wales Reise nicht begegnet wären! Zu Hause in Köln musste ich sie dann nur noch aufschreiben.

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